• Das Umgehen der Orte
  • Roman
  • 208 Seiten, Hardcover
  • Berlin Verlag
  • ISBN 978-3-8270-1292-0

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Lisa friert nicht. Sie kann es einfach nicht. Schwitzen dafür umso mehr. In den Sommermonaten flüchtet sie ins Eisstadion und stellt sich vor, es hätte sie noch weitaus schlimmer treffen können als in Südwestdeutschland. Etwa in Bangkok oder Miami. Und dann zieht Anne ins Nachbarhaus, ein Anti-Mädchen mit Gletscheraugen und einem Plan im Gepäck … Wie Lisa und Anne sind alle Figuren in »Das Umgehen der Orte« Geheimnisträger, deren Wege sich kreuzen und Schicksale aufeinanderprallen. Einige trägt es hinaus in die Welt, nach Melbourne oder auf die Westmännerinseln, andere zieht ihre Last bis auf den Grund. Was zählt sind Freunde – die Familie, die man sich aussucht, wie es heißt. Mit ihnen teilt man: Träume, Ängste, die guten Momente und die richtig miesen.

Kaum ein deutschsprachiger Autor unserer Tage vermag das Fangnetz der Emotion so sensibel und kunstvoll zu knüpfen wie Fabian Hischmann. In seinem neuen Roman erfindet er Figuren und Szenen, die berühren und verstören, die laut auflachen und die existenzielle Wucht des Beiläufigen erleben lassen.

Pressestimmen

  • »›Das Umgehen der Orte‹ ist eine virtuos komponierte Studie über Abhängigkeitsverhältnisse, Machtdynamiken und Loslösungsprozesse. Einige seiner (Anti-)Helden bleiben permanent auf der Flucht, andere kommen irgendwann bei sich selbst an.« – Weser Kurier
  • »Die schön-schmerzvolle Mischung aus Identifikation und Begehren beschreibt Fabian Hischmann in seinem neuen Roman ›Das Umgehen der Orte‹ mit derart berührendem Understatement, dass man sofort Bikini Kills ›Rebel Girl‹ bis zum Anschlag aufdrehen und in eigenen Jugenderinnerungen schwelgen möchte.« – Siegessäule
  • »sensibel, verstörend« – L'Officiel
  • »Eine überzeugende Konstruktion, die zudem mit einer unverbrauchten Sprache daherkommt (…) poppig und mitreißend in jeder Silbe.« – Galore
  • »Mit einem sensiblen Episodenroman über Freundschaft trotzt Fabian Hischmann der düsteren Gegenwart.« – kulturnews
  • »Ein Roman wie ein Episodenfilm.« – Rhein-Zeitung
  • »Es ist ein Stil der Verkürzung und der Andeutung, vieles davon lässt sich erst rückwirkend dechiffrieren. Wie sich im Leben eben erst vieles im Nachhinein deutlich darstellt und einen Sinn bekommt.« – Berliner Zeitung